Zur Benutzung des IPACS Konverters
(von Rodeo)

v.1   12.07.2002

Sinn und Zweck:

Der Konverter ist für die Arbeit mit Metasequoia gedacht und übersetzt dein 3D-Modell in eine OBJ-Datei für easyfly, piccofly und aerofly professional (afpro).
Der Konverter heisst doga2obj.exe

Wenn du mit deiner Arbeit in Meta fertig bist, speichere bitte die Daten wie üblich als MQO-Datei, damit nichts verloren geht.




Vorbereitung:

Wähle - File - Save as - Filetype DoGa CGA System (*.suf)
Verwende die Standard-Einstellungen für die Achsen:
    DoGa CGA System
    Flip right and left                 ein
    Invert Face                         aus

Verwende die Standard-Einstellungen für die SUF Optionen:
    Attribute file                       ein
    Normal                              ein
    UV Mapping                     ein

Du kannst die Grösse mit den Size Optionen manipulieren:
    Multiply                            1.0
    digits                                 3




Der Konverter:

Kopiere den Konverter in das Verzeichnis, wo du die SUF-Datei gespeichert hast.
Öffne ein DOS Fenster (abhänig von deinem Windows-Betriebssystem), wechsle in das richtige Verzeichnis und starte den Konverter durch folgende Eingabe:

    doga2obj Name scale 0.001

Dieser Befehl übersetzt nun die SUF-Datei in eine OBJ-Datei.
Gib nur den Modellnamen ohne Extension ein. 
Vermeide alle Sonderzeichen oder Leerstellen im Dateinamen.
Die Eingabe scale 0.001 entspricht unserem Wert digits 3 von oben.

Das ist alles und nun hast du eine OBJ-Datei für easyfly, piccofly oder afpro.




Tipps und Tricks:

Grösse
Es ist hilfreich, wenn du eine Vorstellung davon hast, wie gross dein Modell ist, BEVOR du es in den Simulator lädst.
Also öffne die OBJ-Datei mit einem Editor, suche nach dem Eintrag leftwing und prüfe die 2. Spalte der Koordinaten. 
Rolle durch die Zeilen, bis du ungefähr den grössten Wert findest.

    #
    # Object Leftwing
    #
    g Leftwing
    texture rF86.bmp 1 1
    ambient 0.90 0.90 0.90
    diffuse 0.90 0.90 0.90 1.00
    specular 0.60 0.60 0.60
    shininess 0.20
    f tnv
    v -0.180910 0.908978 0.032917 0.545098 0.403922 -0.733333 0.898438 0.902344
    v -0.186670 0.909041 0.028667 0.388235 0.309804 -0.866667 0.898438 0.902344
    v -0.244340 0.998210 0.033915 0.356863 0.352941 -0.866667 0.937500 0.875000

In unserem Beispiel lautet der Wert 0.998210, also knapp 1 m.
D.h., dein Modell hat etwa 2 m Spannweite insgesamt.
Wenn die OBJ-Datei nun gar keine realistischen Werte anzeigt (die können auch 100 fach zu gross oder 10 fach zu klein sein), dann müssen wir eine andere Skalierung verwenden.


Skalierung
Es ist sehr einfach, das Modell um die Faktoren 10, 100, 1000 zu vergrössern oder zu verkleinern. 
Gehe ins DOS Fenster, verwende die Taste F3, um den letzten Befehl wieder aufzurufen und verändere den Wert:

    doga2obj Name scale 0.0001

Nun haben wir das Modell um den Faktor 10 verkleinert, weil wir als digits 3 angegeben haben, beim Umsetzen aber den Wert 0.0001. 
Ziemlich einfach, nicht wahr?
Das heisst aber auch, dass wir durch die Kombination aus Multiply und Scale völlig beliebige Modellgrössen erzeugen können. Probier es aus!

 

Alles klar? Dann warten wir jetzt auf deine neuen Modelle im Simulator.
Viel Erfolg!
rodeo